Die Auslegungsmethode des Thomas
Die Methode der Schriftauslegung des Thomas folgt den durch die aristotelische Lehr- und Wissenschaftstheorie beschriebenen Vorgaben. Sie hat ein festes Schema, das sich an bestimmten Signalwörtern erkennen läßt, und umfaßt mehrere Schritte: die gedankliche Rekonstruktion des Textes in Form der Textgliederung (divisio textus), die Problematisierung durch Fragen an den Text und die Diskussion kontroverser Auslegungen sowie eigene Akzentsetzungen der Interpretation im Hinblick auf Theologie oder geistliches Leben. Die einzelnen Schritte sind in den verschiedenen Kommentare unterschiedlich ausgestaltet. Eine hervorgehobene Bedeutung für den Zugang zu einem biblischen Buch bzw. seinem Kommentar kommt dem vorangestellten Prolog zu..
Die Herkunft der Methode, derer sich Thomas bei seiner Kommentierung der biblischen Bücher bedient, hat man im Kontext der arabischen Aristoteles-Ausleger verortet (vgl. M. Grabmann). Insbesondere Averroes (1126-1198), der im Mittelalter sog. Commentator, hatte mit seinen großen Aristoteles-Kommentaren das Vorbild geliefert. Für Thomas, der diese Methode verfeinerte und auch auf die Kommentierung anderer Werke sowie der Heiligen Schrift anwandte, ist sie vor allem verbunden mit den logischen und wissenschaftstheoretischen Begriffen und Prinzipien, die Aristoteles in den Zweiten Analytiken niedergelegt hatte.
Der Zugang zum Text: Der Prolog
Den Zugang zu einem biblischen Text und seiner Kommentierung soll an erster Stelle der jeweilige Prolog eröffnen (vgl. zum Sinn des Prologs: Super De an. I 1, Z. 24-32). Ihm vorangestellt ist – gewissermaßen als „Motto“ – ein Bibelvers, von dem aus sich die kommentierte Schrift erschließt. Dieses Zitat muß nicht aus der Schrift selbst stammen, sondern kann im Sinne der Einheitlichkeit der Heiligen Schrift aus der gesamten übrigen Bibel stammen und so gewissermaßen „von außen“ ein Licht auf den Text werfen. Indessen muß es in der Lage, die verschiedenen Dimensionen zu benennen, in einem Prolog zu thematisieren sind:
(1) der Urheber (auctor),
(2) der Gegenstand (materia),
(3) die Form, d.h. der literarische Stil (modus) oder die Textgattung und
(4) das Ziel (finis).
Mit dieser Struktur, die sich in fast allen seiner Prologe zu biblischen Schriften verfolgen läßt, knüpft Thomas in konzentrierter Weise an die mittelterliche Prologtradition an, die ihrerseits eine Fortführung der sog. accessus ad auctores der spätantiken Rhetorik bilden (vgl. M. Estler). Dabei spitzt er die ursprünglich acht Fragen, die dieser zu beantworten hat, im Sinne der Vier-Ursachen-Lehre des Aristoteles zu, in der die Untersuchung eines Gegenstandes entlang der Frage nach der Wirkursache (causa efficiens), der Materialursache (causa materialis), der Formursache (causa formalis) und der Zielursache (causa finalis) geschieht.
Wiederholt nutzt Thomas den Prolog dazu, die biblischen Schriftsteller vorzustellen und kleine theologische Porträts von ihnen zu zeichnen (vgl. Exp. super Is. ad litt.; Super Ioan.; Super Ad Rom.). Darüber hinaus finden sich dort ausführliche Überlegungen zu Stil und Textsorte des jeweiligen Buchs. Und bemerkenswerterweise sind die Gegenstände, die Thomas jeweils als materia der einzelnen Schriften feststellt, exakt identisch mit jenen Themen, unter die das Principium biblicum die jeweilige Schrift gefaßt hatte. So zeigen sich die Schriftkommentare als organische Fortsetzung des in den Antrittsvorlesungen formulierten Programms.
Eine gleichermaßen formale wie inhaltliche Vorgabe besaßen die thomanischen Prologe darüber hinaus in jenen Vorworten des Hieronymus und anderer, die dem lateinischen Bibeltext der Vulgata selbst mitgegeben waren und die ihrerseits eine rezeptionsleitende Funktion hatten. Thomas bezieht sie in seine Kommentierung mit ein, so daß seine Auslegungen wiederholt mit der Auslegung dieser Prologe beginnen.
Schließlich läßt sich bisweilen auch in den ersten Versen des kommentierten Bibeltextes selbst ein Prooemium identifizieren (vgl. z.B. Jes 1,1; Jer 1,1-3; Ps 1), so daß sich im Ganzen eine dreistufige Hinführung zum Bibeltext und seiner Auslegung ergibt.
Die gedankliche Rekonstruktion des Textes: Textgliederung (divisio textus) und Definitionen
Den ersten und grundlegenden Schritt der Interpretation bildet die Gliederung des Textes, die sog. divisio textus: Im Ausgang vom zentralen Gedanken (materia), unter dem das jeweilige biblische Buch steht, ist es ihr Ziel, möglichst genau den wörtlichen Sinn des Textes und dessen logische Struktur sichtbar zu machen, indem jeder einzelne Vers eines Buches und eines Kapitels ja: mitunter jedes Wort, akribisch in seiner argumentativen Funktion im Ganzen des Textes benannt und klassifiziert wird: So kann schließlich ein hierarchisch geordnetes System von Sätzen zu Tage treten, das in seiner in seiner Argumentation völlig durchsichtig ist, in dem wichtige von unwichtigen Versen voneinander unterschieden werden und Prinzipien und Schlußfolgerungen benannt sind.
Formulierungen wie „primo ponit“, „secundo probat“, „tertio exemplificat“ usw. gehören daher zum Standardrepertoire, mit dem Thomas die jeweilige Lesung und Kommentierung eines Textes beginnt.
Man wird die immense interpretatorische Leistung, die hinter dieser Tätigkeit steckt, nicht leicht überschätzen können. Denn sie stellt sich ganz in den Dienst des Textes und seines Verständnisses und zielt auf ein Einsichtigmachen der Offenbarung, indem sie den inneren Zusammenhang zeigt. Ähnlich den Baumeistern der gotischen Kathedralen jener Zeit, denen es in der Reduktion des Bauwerks auf die tragenden Teile vor allem um eine „Durchlichtung“ des Raumes ging, soll auch die divisio textus die gedankliche Architektur des Bibeltextes herausbringen, um dem Licht der göttlichen Offenbarung Raum zu geben und dieses in seiner ganzen Helle erstrahlen zu lassen.
Divisio textus zu Joh 1,19ff
Thomas von Aquin, Lectura super Johannem (Anfang 14. Jh., Nordfrankreich, © Paris, Bibliothèque Mazarine, 801, f. 21v)
Die divisio textus, die in der Monotonie ihrer Unterscheidungen gern übersehen und überlesen wird, ist dabei das erste und wichtigste Prinzip der thomanischen Schriftauslegung. Hierdurch werden die entscheidenden Weichen für ein Verständnis des Textes und für die weitere Auslegung gestellt, indem Wichtiges von weniger Wichtigem unterschieden und die Aussagen des Textes eine Hierarchisierung erfahren.
Die Wichtigkeit dieses Schritts belegt nicht zuletzt die Tatsache, daß eine Reihe von Kommentaren wenn nicht ausschließlich, so doch quantitativ zum größten Teil aus Textgliederung besteht, wie die Kommentare zum Buch des Propheten Jeremia und zu den Klageliedern.
Als Beispiel einer divisio textus sei die Gliederung zum Prolog des Johannes-Evangeliums angeführt:
Der Evangelist Johannes beabsichtigt […] vor allem die Göttlichkeit des fleischgewordenen Wortes darzutun; und daher gliedert sich dieses Evangelium in zwei Teile.
[1] Im ersten nämlich führt er die Göttlichkeit Christi ein; […] Im Hinblick [darauf] macht er zweierlei.
[1.1] Erstens stellt er Christi Göttlichkeit vor Augen;
[1.2] zweitens gibt er die Art an, auf die Christi Göttlichkeit uns bekannt geworden ist, dort, wo es heißt: „Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen“ (Joh 1,14b) etc.
Im Hinblick auf ersteres macht er zweierlei.
[1.1.1] Erstens behandelt er die Göttlichkeit Christi:
[1.1.2] zweitens die Fleischwerdung des Wortes Gottes, dort, wo es heißt: „Es war ein Mensch, von Gott gesandt“ (Joh 1,6).
Weil aber in jeglicher Sache zweierlei zu betrachten ist, nämlich das Sein und die Tätigkeit, beziehungsweise das Vermögen derselben,
[1.1.1.1] deshalb handelt er erstens vom Sein des Wortes, sofern es sich auf die göttliche Natur bezieht;
[1.1.1.2] zweitens über das Vermögen oder die Tätigkeit desselben, dort, wo es heißt: „Alles ist durch es gemacht“ (Joh 1,3) etc. (Super Ioan. I 1 (n. 23).
Wenn Thomas im Übrigen gerade den Anfängen der biblischen Schriften eine besondere Aufmerksamkeit des Auslegung widmet, so ist auch diese Aufmerksamkeit von einem besonderen theoretischen Prinzip geleitet: von der Einsicht, daß am Anfang, in den Prinzipien, alles enthalten ist, und alles Folgende sich mit innerer Notwendigkeit daraus ergibt.
In Ergänzung zur divisio textus steht auch die Klärung von zentralen Begriffen durch den Vergleich verschiedener Textfassungen, Definitionen und Unterscheidung – erkennbar an stereotypen Formulierungen wie „… dupliciter (tripliciter) dicitur …“ – im Dienste der Vereindeutigung des Textes. Gerade hierin zeigen sich im Übrigen die spezifisch philosophische Qualität der Auslegung und der inhaltlich Zuschuß, den die Exegese von der Philosophie empfängt.
So setzt etwa die Auslegung des ersten Verses des Johannesevangeliums pointiert mit der Frage ein, was denn unter „Wort“ zu verstehen sei, wobei die „klassische“ Definition des sprachlichen Zeichens von Aristoteles als Ausgangspunkt der Analysen angeführt wird:
Um den Sinn des Namens „Wort“ zu verstehen, muß man wissen, daß, wie der Philosoph [Aristoteles] sagt, was in der Stimme laut wird, ein Zeichen ist für die Regung der Seele. […] So muß notwendig die innere Regung unserer Seele, deren Zeichen unser äußeres Wort ist, selber „Wort“ genannt werden. […] Wenn wir also wissen wollen, was das innere Wort des Geistes sei, dann müssen wir zusehen, was durch den Laut der Stimme bezeichnet wird (Super Ioan. I 1, n. 25).
Texte zum Download
Thomas, Kommentar zu De anima I 1(Text, lat., dt.)
Thomas, Lesung über das Johannes-Evangelium: Divisio textus des Prologes Joh 1,1-18 (Übersicht, dt.)
Fragen an den Text und kontroverse Auslegungen
Ende der Auslegung zu Joh 1: Ansichten der Kirchenväter
Thomas von Aquin, Lectura super Johannem (Anfang 14. Jh., Nordfrankreich, © Paris, Bibliothèque Mazarine, 801, f. 31)
Im Anliegen die innere Konsistenz des Textes und seine Nichtwidersprüchlichkeit zu anderen Aussagen im selben Text oder in einem anderen biblischen Buch zu erweisen, kommt auf einer zweiten Stufe der Interpretation die Frage (quaestio) in den Blick, die mit feststehenden Wendungen wie „(Sed) videtur quod“ oder „Sed hic quaeritur …“ eingeleitet und mit der entsprechenden Antwort „Respondeo dicendum“ eine Lösung erfährt.
Gerade in diesem Zusammenhang kann das reiche Erbe der Kirchenväter zum Tragen kommen, die z.T. in ihren gegensätzlichen Meinungen diskutiert werden.
Die Auslegung zum ersten Vers des Johannes-Evangeliums enthält beispielsweise gleich vier solcher Fragen:
Die erste Frage: Warum spricht der Evangelist Johannes nicht vom Vater, sondern beginnt sogleich mit dem Sohne, indem er sagt: „Im Anfang war das Wort“?
Hierauf gibt es eine zweifache Antwort.
Die eine ist diese: Der Vater war allen Menschen schon zu kennen gegeben im Alten Testament, wenngleich nicht als Vater, sondern als Gott; der Sohn aber war ungekannt. Und darum beginnt das Neue Testament, in welchem es um die Erkenntnis des Wort geht, mit dem Wort oder dem Sohn.
Die andere Antwort ist diese: Durch den Sohn werden wir hingeführt zum Wissen vom Vater, wie es später heißt: „Vater, ich habe deinen Namen offenbar gemacht den Menschen, die du mir gegeben hast“ (Joh 17,6). Wenn also der Evangelist die Gläubigen zum Wissen vom Vater führen wollte, begann er sinngemäß mit dem Sohne, indem er sogleich eine Aussage über den Vater hinzufügte: „Und das Wort war bei Gott.“ (Super Ioan I 1, n. 30).
Es ist ein besonderer Zug des thomanischen Auslegungspraxis, daß er grundsätzlich mehrere Interpretationsweisen anführt und gelten läßt (auch wenn er sie mitunter mit einem „melius dicendum“ wertet).
Neben (1) dem Widerspruch, der sich durch den Vergleich mit anderen Aussagen ergibt, werden in diesem Rahmen auch (2) Mißverständnisse und Fehlinterpretationen diskutiert, die sich im Laufe der Auslegungsgeschichte ergeben haben und zu Irrlehren geführt haben. Anders gesagt, ist gerade der Ort, an dem die doppelte Aufgabe des Weisen, die Wahrheit zu sagen und die Irrtümer zu wiederlegen zum Tragen kommen kann. So heißt es mit Blick auf die Lehre des Arius zu Joh 1,1:
Arius nämlich erkennt den ersten Satz: „Im Anfang war das Wort“ an; er will jedoch, daß hier „Anfang“ nicht als „Vater“ verstanden werde, sondern als „Anfang der Schöpfung“. So sagt er, das Wort sei im Anfang der Schöpfung und demnach keineswegs gleichewig mit dem Vater.
Dies aber wird, nach Chrysostomus, ausgeschlossen durch den Satz: „Dieses war im Anfang“ – nicht im Anfang der Schöpfung, sondern „im Anfang bei Gott“, das heißt: seit Gott war. Denn niemals war der Vater allein, ohne den Sohn oder das Wort; sondern immer war „dieses“, nämlich das Wort, bei Gott. (Super Ioan I 1, n. 61)
Immer wieder läßt sich die Ausgestaltung des Kommentartextes zu kleinen articuli beobachten, in denen im Anschluß an den Bibeltext theologische Fragen erörtert werden. Schon in diesem Kontext begegnen wiederholt Schlüsselformulierungen wie: „[sed] considerandum est“, „ubi notandum/ sciendum est“, attendendum est“, die besondere Aufmerksamkeit wecken wollen, um die Bedeutung des richtigen Verständnisses einzuschärfen.
Eigene Akzentsetzungen der Interpretation
Einen zusätzlichen Sinn erhalten die letztgenannten Formulierungen jenseits der kontroverstheologischen Diskussion als Signalwörter, mit denen Thomas seinerseits die Wichtigkeit eines Gedankens hervorheben will und damit eigene Akzente für das Verständnis des Bibeltextes setzt.
So hebt er im Anschluß an die Auslegung der ersten Verse des Johannesprolog summarisch die besondere Qualität der Aussagen des Johannes-Evangeliums gegenüber den Synoptikern hervor:
„Zu beachten ist im Vorhergehenden auch die Verschiedenheit des Johannes gegenüber den anderen Evangelisten: wie er sein Evangelium würdiger als die anderen beginnt.
– Diese verkünden Christus, den Sohn Gottes, geboren in der Zeit („Als Jesus in Bethlehem geboren war …“, Mt 2,1). Johannes aber sagt, er sei von Ewigkeit gewesen: „Im Anfang war das Wort.“
– Die anderen sagen, er sei plötzlich unter den Menschen erschienen („Jetzt entlässest Du, Herr, Deinen Diener in Frieden: denn meine Augen haben Dein Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und Herrlichkeit für dein Volk Israel“, Lk 2,29-32). Johannes dagegen sagt, er sei immer bei dem Vater gewesen: „Und das Wort war bei Gott.“
– Die anderen sehen den Menschen in ihm („Sie priesen Gott, der Menschen solche Gewalt gegeben“, Mt 9,8). Johannes aber sagt, er sei Gott: „Und das Wort war Gott.“
– Die anderen sagen, er sei gewandelt mit den Menschen („Während sie in Galiläa umherzogen, sprach Jesus zu ihnen …“, Mt 17,21). Johannes aber sagt, er sei immer bei dem Vater gewesen: „Dieses war im Anfang bei Gott.““ (Super Ioan. I 1, n. 66)
Geistliche Deutung
Hier hat auch Erweiterung der Schriftauslegung auf einen geistlichen oder mystischen Sinn ihren Ort! Sie wird u.a. erkennbar an Formulierungen wie: „Mystice autem exponitur …“. – In Illustration der beständigen Schöpfungswirksamkeit des göttlichen Wortes („In ihm ist alles geschaffen“, Joh 1,3) führt Thomas daher einen Vergleich des Origenes an:
„Wie der menschliche Laut sich verhalte zum inneren Wort des menschlichen Geistes, so die Schöpfung zum göttlichen Wort; wie nämlich unser gesprochenes Wort die Wirkung des inneren Wortes unseres Geistes, so sei auch die Schöpfung die Wirkung des Wortes, das im göttlichen Geiste sich gebildet: „Gott sprach, und es ward Schöpfung“ (Ps 148,5).
Und wie wir sehen, daß sogleich, wenn unser inneres Wort aufhört zu sein, auch der Laut unserer Stimme vergeht, ebenso würden alle Dinge augenblicks aufhören zu sein, sobald die Kraft des göttlichen Wortes von ihnen genommen würde – weil er „alles trägt durch das Wort seiner Kraft“ (Hebr 1,3).“ (Super Ioan. I 5, n. 135).
In der Abfolge von (1) gedanklicher Rekonstruktion des Textes, (2) sich anschließenden Fragen und Kontroversen und (3) eigenen interpretatorischen Akzentsetzungen im Sinne von geistlicher Erschließung und Verkündigung läßt sich mithin im Kleinen und gewissermaßen „wie unter einem Brennglas“ in den thomanischen Schriftkommentare jene Trias von lectio, disputatio und praedicatio wahrnehmen, mit der die Tätigkeit des theologischen Magisters umschrieben ist.
